Planstellen an den Grundschulen in Rheinland-Pfalz

Derzeit gibt es verschiedene Wege um zu einer Festanstellung / Planstelle im Schuldienst des Landes Rheinland-Pfalz zu gelangen.

Wesentliche Voraussetzung für eine Zulassung zu den jeweiligen Verfahren ist die abgeschlossene Lehramtsausbildung für Grundschulen (ehem. GHS) bzw. die Anerkennung einer gleichwertigen Ausbildung durch das Landesprüfungsamt in Mainz.

 

Arten von Planstellen

Im Grundschulbereich erfolgt hauptsächlich zum 01.02. und zum 01.08. eines Jahres die Vergabe von Planstellen im durch das Ministerium zur Verfügung gestellten Umfang. Das sogen. Bewerberverfahren ist auf der Homepage der ADD Trier

  

https://secure2.bildung-rp.de/BEW/bew_menue.asp

 

 

ausführlich beschrieben und erfolgt im Wesentlichen im Online-Verfahren.

 

Derzeit werden zwei unterschiedliche Planstellentypen vergeben:

a) Beamtenplanstellen mit sogen. 5-Jahres-Option

b) Beamtenplanstellen aus dem sogen. Vertretungspool

 

zu a)

Die BewerberInnen müssen sich bereit erklären, in den ersten 5 Jahren Ihrer Anstellung für maximal ein Jahr als sogen. Feuerwehrlehrkraft (wechselnder Einsatz an Schulen im wohnortnahen Umfeld) eingesetzt zu werden. Diese Tätigkeit kann auch in zwei Halbjahren erfolgen.

zu b)

Die BewerberInnen müssen sich bereit erklären, da sie für langfristig ausfallende Lehrkräfte eingestellt werden, durchaus im Halbjahresrhythmus an wechselnden Schulen, wiederum für max. ein halbes Jahr eingesetzt zu werden. Nach längstens drei Jahren, endet diese besondere Verpflichtung und es erfolgt die endgültigeVersetzung an eine (Stamm-)Schule.  

Statusrechtlich sind beide Formen identisch.

 

Verfahren zur schulischen Personalgewinnung (VSP)

(ehem. Schulscharfes Einstellungsverfahren)  

Eine weitere Möglichkeit, in den rheinland-pfälzischen Schuldienst eingestellt zu werden, stellt, nach Vorliegen der erforderlichen Voraussetzungen, das "Verfahren zur schulischen Personalgewinnung (VSP)" dar. Hierbei schreiben besonders ausgewählte Schulen eine ganz konkrete Stelle mit einem schulspezifischen Anforderungsprofil aus. Die Ausschreibung erfolgt im Internet, so dass sich theoretisch alle Interessenten bewerben können. Da in der Praxis der vergangenen Jahre die Schulen leider zu oft sogen. „personenscharfe“ Ausschreibungen formuliert hatten, bei denen der erfolgreiche Bewerber quasi schon feststand, hatte der BPR im Interesse eines fairen Vergabeverfahrens, dieser Form der Personalgewinnung bisher seine Zustimmung versagt! Erstmals zum 12.08.2019 wird es aber wieder ein solches Verfahren auch im GS-Bereich geben. Das diesbezügl. Bewerbungsverfahren mit allen erforderlichen Unterlagen finden Sie unter: https://add.rlp.de/de/themen/schule/lehrerin-oder-lehrer/planstellen/verfahren-zur-schulischen-personalgewinnung-vsp/

 

 

Ländertauschverfahren

BewerberInnen, die bereits im Schuldienst eines anderen Bundeslandes stehen können sich auch im Ländertauschverfahren um eine Übernahme bewerben. Wie bei der Vergabe von Planstellen erfolgt die Entscheidung jeweils mit Wirkung zum 01.2. und zum 1.8. eines Jahres.

Altersgrenze

BewerberInnen, die das 45. Lebensjahr überschritten haben, werden in RLP in aller Regel nicht mehr verbeamtet. Allerdings erhalten diese bei entsprechender Eignung das Angebot, unbefristet beschäftigt zu werden. 

Hinweis:

Wegen des beständig gegebenen, hohen Bedarfs an Vertretungskräften, bietet das Land Rheinland-Pfalz neben den Planstellen auch zahlreiche, unterschiedlich  befristete Beschäftigungsmöglichkeiten zur Abdeckung des ständig wachsenden Vertretungsbedarfs an.

Weitere Hinweise hierzu finden Sie unter „Vertretungsverträge"

 

 

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