"Betreutes Frühstück"

Nachdem wissenschaftliche Untersuchungen festgestellt haben wollen, dass zu viele Grundschüler ohne „richtiges“ Frühstück zur Schule kommen, hat sich das Ministerium vor Jahren entschlossen, das sogenannte„Betreute Frühstück“ als verpflichtenden Bestandteil des schulischen Alltags mit in das tägliche Unterrichtsangebot aufzunehmen.

 

Deswegen sind alle Schülerinnen und Schüler gehalten,in der an der Schule geregelten Weise – meist nach der zweiten Unterrichtseinheit – das sogenannte „Betreute Frühstück“ einzunehmen.

 

In der Praxis bedeutet dies, dass im Klassensaal in einem 15-Minuten-Zeitfenster unter Betreuung einer Lehrkraft gemeinsam gefrühstückt wird. (Sollte die Schule am sogen. Schulobstprogramm teilnehmen, so muss zu diesem Zeitpunkt auch das Obst verzehrt werden! Pflicht!)

 

Lehrkräfte, die diese Betreuung übernehmen, bekommen pro Einsatz/Tag aus dem persönlichen Stundendeputat 5 Minuten angerechnet. Wenn also eine Lehrkraft an 5 Schultagen im „Betreuten Frühstück“ eingesetzt wird, so ist deren zu erbringendes Stundenkontingent um 25 Minuten reduziert.  

 

Im Gliederungsplan sollte diese Tatsache auf dem „L-Daten“Bogen als Ermäßigungstatbestand mit der Kennziffer 36 erfasst werden.(die aktuelle Überarbeitung der entspr. VV lässt jedenfalls eine solche Regelung erwarten)  

 

Die Schule selbst erhält diese Zeiten bei der allgemeinen Stundenzuweisung nicht gesondert berechnet, muss aber diese beschriebene Anrechnung vornehmen!

 

Über die Modalitäten, wie das „Betreute Frühstuck“an der jeweiligen Grundschule im Rahmen der bestehenden Vorschriften umgesetzt wird, befindet die Gesamtkonferenz! Die Schulleitung setzt um;der ÖPR überwacht.

 

Quelle: Lehrkräftearbeitszeitverordnung(LehrArbZVO) § 5 Absatz 1  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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